Der am wenigsten lange dauernde Trajektverkehr bestand auf dem Zürichsee. 1885 wird durch die Schweizerische Nordostbahn (NOB, damaliger Betreiber der Dampfschifffahrt) ein namenloses Trajektschiff in Betrieb genommen. Das durch Escher Wyss & Cie erbaute Schiff wies die selben Abmessungen auf wie das Thunersee BB II. Der Verkehr vom linksufrigen Umladehafen (Zürich-)Wollishofen nach dem rechtsufrigen Uetikon diente praktisch ausschliesslich der dort ansässigen chemischen Fabrik.
Mit Eröffnung der rechtsufrigen Zürichsee-Bahn im Herbst 1894 wird der Verkehr eingestellt. Es ist kein Bedarf für das Schiff mehr vorhanden, Kessel und Maschine werden ausgebaut. Der Schiffskörper dient dagegen noch einige Jahre in Rapperswil als Landungssteg.