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Mit dem DS Pilatus I wird 1895 ein weiterer mittelgrosser Salondampfer in Betrieb genommen. Das Schiff eignet sich im Sommer für den Einsatz in Nebenkursen, im Winter werden dagegen Hauptkurse gefahren. Bis zur Ausser-
dienststellung 1966 legt der Dampfer fast 2 Mio Kilometer zurück.
Oben zeigt sich der Pilatus I in den ersten Betriebs-
wochen im Urnersee.
Links um 1910 in Alpnachstad mit dem 1906 errichteten Steuerhaus.
Unten steht der Dampfer am 1. August 1966 für einen seiner letzten Einsätze bereit.
1971 wird das Schiff an Privat verkauft um 7 Jahre später an das Verkehrshaus in Luzern veräussert zu werden. Kessel Maschine und Räder werden 1985 im Verkehrshaus ausgestellt während verschiedene Elemente des Salons bereits 5 Jahre zuvor auf dem BPG-Schiff Baslerdybli eingebaut wurden.
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Im Frühjahr 1897 wird die Helvetia (erbaut 1876) vom Zugersee nach Luzern überführt, umgebaut, verlängert und ein Jahr später als Winkelried II in Dienst gestellt. Das Schiff wird in der Folge wie die Vorgänger Gotthard II und Pilatus I im Ganzjahresbetrieb eingesetzt. Bis zur Ausrangierung 1954 wird auch dieses Schiff fast 2 Mio
Kilometer zurücklegen.

Oben ist der Winkelried II in den ersten Betriebsjahren in Luzern zu sehen. Noch fehlt ein Steuerhaus.
Unten um 1912 bei Weggis. Auffallend an diesem Schiff war zweifellos der nahezu fehlende Deckssprung.
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Im Sommer 1901 verlässt die durch die Gebrüder Sulzer erbaute Uri die Landungsbrücke in Luzern. Noch fehlen die Verzierungen beim Schiffsnamen und die Bugzier.

In den Fünfzigerjahren präsentiert sich die Uri in ihrer klassischen - und heute wieder erstanden - Form mit Steuerhaus. Die Masten sind zur Unterfahrung der Hochspannungsleitung an der Acheregg gekürzt.
Um die Unterfahrung der neuen Acheregg-Brücke möglich zu machen, wurde das Schiff 1960/61 wesentlich verändert. Steuerhaus, Kamin und Masten sind nun hydraulich absenkbar und das Oberdeck wird mit einer Leichtmetall-Überdeckung geschützt. Auf dem Bild sind diese Eingriffe sehr gut zu erkennen.
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1902 folgt mit der durch Escher-Wyss erbauten Unterwalden die Halbschwester der Uri. In den ersten Betriebswochen fehlen sowohl Bugzier wie auch die Strahlenkranz-Ausschnitte der Radkasten.


Um 1950 liegt das Schiff, nun mit Steuerhaus und gekürzten Masten, in Luzern.

Kurz vor der - glücklicherweise befristeten - Stilllegung Ende 1977 liegt die nun ebenfalls «Acheregg-taugliche» Unterwalden zusammen mit der Uri in der Luzerner Werft.
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Heckansicht des ausserordentlich formschönen Salondampfers Schiller im Ursprungszustand in Luzern. Dieses Schiff wird nun wieder durch die Gebrüder Sulzer geliefert.
Gegen Ende der Zwanzigerjahre verlässt das Schiff die Bahnhof-Landungsbrücke in Luzern. Gut erkennbar das um 1920 aufgesetzte Steuerhaus und die gekürzten Masten. Noch fehlt das 1946 errichtete Schutzdach über der Oberdeck-Rauchkabine.


Kurz vor der 1976/77 erfolgten ersten Generalrevision treffen wir die populäre Schiller im oberen Seeteil an.
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Bereits 1908 kommt mit der Wilhelm Tell II ein Schwesterschiff der Schiller in Betrieb. Hier verlässt der Dampfer in den ersten Betriebsjahren die Station Brunnen. Gut zu sehen ist das, im Gegensatz zum Schwesterschiff von Anfang an vorhandene Schutzdach.
Auch bei diesem Schiff wurden die Masten verkürzt und 1924 ein Steuerhaus aufgebaut. Somit wird sich das Aussehen der Wilhelm Tell II bis zur Ausserdienststellung nicht mehr wesentlich verändern.

Hier gegen Ende der Zwanzigerjahre im Urnersee.
Kurz vor der überraschenden Ausserdienststellung 1970 ist diese Aufnahme in Luzern entstanden.
Die Ausrangierung der Wilhelm Tell II darf als Auslöser der Sympathie-Bewegung für und die Erhaltung der übrigen fünf Dampfschiffe bezeichnet werden. So gesehen hatte sie auch eine positive Seite.
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1909 wird der Themse-Dampfer Ben Johnson angekauft. Er kommt als Rhein nach umfangreichen Umbau- und Anpassungsarbeiten 1911 in Betrieb. Bis zur Aus-
musterung 1939 wird das Schiff häufig im Güterverkehr eingesetzt. 1946 werden Teile der Schale beim Bau des MS Waldstätter II verwendet.
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Zur Belebung des Lokalverkehrs in der Luzerner Bucht wird 1911 vom oberen Zürichsee der Schraubendampfer Obersee (1896) übernommen. Das Schiff wird mit einem Benzinmotor ausgerüstet und kommt 1912 als Neptun in Betrieb. Das Bild zeigt den Schraubendampfer in Rapperswil am Zürichsee.

Ende der Zwanzigerjahre ist die Neptun im Luzerner Seebecken beschäftigt. Die Kabine auf dem Achterdeck war ursprünglich nicht vorhanden.
Kurz vor der Stilllegung des Schiffes 1983 entstand diese Aufnahme. Die 1984 begonnene Generalrevision wird zwei Jahre später wieder abgebrochen. Es ist unklar was mit dem Veteranen geschehen soll. Da die Einsatzmöglich-
keiten sehr beschränkt sind, wird das Boot Anfang 1992 verschrottet.
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1913 wird mit MS Delphin das erste dieselgetriebene Passagierschiff der Schweiz in Dienst gestellt. Mit fünf Mann Besatzung (!) bei einer Tragfähigkeit von nur 180 Personen erreicht das Schiff nicht einmal 20 km/h. So erstaunt es wenig, dass es bereits ab 1930 nicht mehr eingesetzt wird. Der Abbruch erfolgt allerdings erst 1943.
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1913 liefert Escher-Wyss mit der Gallia ihren letzten Neubau auf den Vierwaldstättersee. Das Schiff entpuppt sich als ausserordentlich schnell. Es war und ist das schnellste Dampfschiff der Schweiz.

Hier in den ersten Betriebsjahren abgestellt in Luzern.

1926 erhält auch die Gallia als letzte grosse Einheit des Sees ein Steuerhaus. Die Masten werden dagegen erst 1936/37 gekürzt, um auch diesem Schiff die Fahrt in den Alpnachersee zu ermöglichen.

Nach der ersten Generalrevision (1977 - 79) präsentiert sich die Gallia in strahlendem Weiss in Flüelen.

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