Die heutige SGV entsteht 1870 aus der Fusion der «Vereinigten Dampfschiffahrts-Gesellschaft des Vierwaldstättersees» und der «Dampfschiff-Gesellschaft Luzern», die ihrerseits ebenfalls durch Fusionen entstanden.
Die «Dampfschiff-Gesellschaft Luzern» bestellt 1869 zwei stattliche Glattdeckdampfer. Diese gehen noch während des Baus an die neugegründete VDGV über. Die Schiffe mit ihren zwei Kaminen wirken recht eigenwillig. - Hier ist die Schweiz nach dem Umbau zum Salondampfer (1874) im Urnersee unterwegs. |
1901 wird das Schiff in Schwyz I umbenannt und drei Jahre später tiefgreifend umgebaut (neue Maschine und Kessel, teilweise neue Aufbauten). Das Schiff wirkt jetzt vergleichsweise recht konventionell. - Im Winterverkehr strebt die Schwyz I Ende der Vierzigerjahre seeaufwärts. |
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 Das Schwesterschiff der Schweiz, die Victoria, liegt hier im Ursprungszustand in Luzern. Bereits 1875/76 wird das Schiff umgebaut (siehe oberstes Bild). |
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Im Endzustand verlässt die Victoria die Station Brunnen. Das Schiff wirkt zeitgemäss. Parallelen zum Originalzustand lassen sich keine mehr herstellen. - 1942 wird das sich auf dem Schwimmdock befindliche Schiff durch einen Grossbrand zerstört und ein Jahr später abgebrochen. |
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 Als drittes Schiff kommt 1870 die Helvetia in Dienst. Es handelt sich vorerst um einen konventionellen Glattdecker, den wir hier in Brunnen sehen. Bereits 1884 wird die Einheit zum Halbsalonschiff umgebaut. |

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1908 wird das Schiff erneut umgebaut. Insbesondere wird das bisher offene Mittelschiff nach vorne und hinten abgeschlossen und ein Steuerhaus aufgebaut. Der Dampfer kann fortan auch im Winterdienst verwendet werden. In diesem Zustand liegt die Helvetia um 1920 in der Werft. |
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1872 erscheinen mit der Germania und dem Schwester- schiff Italia die ersten beiden grossen Salondampfer. Sie sind wesentlich grösser als die beiden Salonschiffe des Brienzersees. Die Germania zeigt sich hier noch weitgehend im Originalzustand, lediglich Kamin und Anstrich wurden verändert. |
 Die sonst nur auf dem Bodensee vorkommenden, nach- träglich angebrachten Schwimmkörper am Hinterschiff sind hier sehr gut zu erkennen. Die Aufnahme entstand nach dem Umbau von 1923. |
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 Noch weitgehend im Ursprungszustand liegt hier die Italia in Luzern zur Abfahrt bereit. Auffallend an dieser vor 1888 entstandenen Aufnahme ist sicher der Güterwagen, der unmittelbar neben dem Schiff steht. |
 Um 1925 ist die Italia eingewintert in Luzern abgestellt. Das Schiff veränderte sein Aussehen bis zum späten Abbruch 1967 nicht mehr wesentlich. |
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1887 wird mit der Stadt Luzern II ein ausserordentlich stattlicher und luxuriöser Salondampfer in Betrieb genommen. Allerdings verschlingt das Schiff Unmengen an Kohlen und braucht 15 Mann Besatzung. Dies sind eher schlechte Voraussetzungen für ein langes «Schiffsleben». - Um 1895 in Luzern. |
Um 1906 treffen wir die Stadt Luzern II in Gersau an. Gut zu erkennen ist die geschwungene Treppe hinter dem Salon auf das Oberdeck und die sehr breiten Galerien. - Das Schiff erfährt praktisch keine nennenswerten Änderungen bis zur Ausserdienststellung 1917.
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1889 wird mit DS Gotthard II ein eher bescheidenerer Salondampfer in Betrieb genommen. Er wird sich aber hervorragend bewähren und stets intensiv eingesetzt. Links wartet das Schiff um die Jahrhundertwende in Alpnachstad auf Reisende der Brünigbahn. Das anfänglich vorhandene Steuerhaus auf der Rauchkabine wurde bald
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wieder entfernt. 1913/14 wird die Gotthard II um 2,8 Meter verlängert und erhält ein Treppenhaus. Es wird als Ganzjahresschiff sehr intensiv eingesetzt und totalisiert bei der Ausser- dienststellung 1965 die Rekordzahl von fast 2,4 Mio Kilometer. |
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